Dr. Ohlenschläger (1930–2008) ist der „Erfinder“ des pharmazeutischen Wirkstoffes S-Acetyl-Glutathion (SAG). Er hat erstmals das Verfahren der Acetylierung für reduziertes Glutathion angewendet, so dass es medizinisch effektiv genutzt werden kann. Seine über 30-jährige wissenschaftliche Entwicklungsarbeit ist heute die Basis für die Eumetabol® Infusionen.

Der Arzt und Biochemiker gehört zu den Gründungsmitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats der Paramedica GmbH. Er hat mit vielen der Fachleute, die heute im Wissenschaftlichen Beirat der Paramedica GmbH arbeiten, intensiv zusammengearbeitet.

Dr. Ohlenschläger veröffentlichte 16 Monografien und über 250 Fachpublikationen zu den Themen S-Acetyl-Glutathion, zur Glutathion-Therapie, zur orthomolekularen Medizin, zu freien Radikalen, oxidativem Stress, Sauerstoff-Therapie, Krebs-Therapien, Chelat-Therapien, Biophysik, Biochemie, Pathobiochemie, Naturheilkunde und auch zur Naturphilosophie.

Er ist Inhaber zahlreicher Patente auf diverse eigene medizinisch-therapeutische Entwicklungen. Sie alle haben den Wirkstoff Glutathion und Glutathion-Derivate zum Inhalt. Eines der Patente bezieht sich auf den pharmazeutischen Wirkstoff S-Acetyl-Glutathion.

30 Jahre Glutathion-Forschung

Über 30 Jahre lang war PD Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger in Lehre und Forschung tätig. Sein großes Interesse für Naturphilosophie war eine wichtige Grundlage seiner Tätigkeit. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte lagen auf folgenden Themen:

  • Biologische Krebsforschung
  • Grenzgebiete zwischen Biochemie/Biophysik einerseits und Medizin andererseits
  • Biophysik und Biochemie der freien Radikale

Besondere Aufmerksamkeit widmete er den Oxidations- und Reduktionsmechanismen im menschlichen Körper. Diese dienen unter anderem lebensnotwendigen Entgiftungsprozessen. Aus seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ergab sich auch die Erforschung des zentralen Moleküls Glutathion.

Dr. Ohlenschläger untersuchte jahrzehntelang detailliert die Bedeutung des Glutathion-Redoxsystems für die Vorbeugung und Therapie verschiedenster Erkrankungen. Krebserkrankungen bildeten dabei einen Schwerpunkt. Die Ergebnisse seiner Forschung waren die Grundlage entscheidender neuer Therapieansätze. Viele seiner medizinisch-therapeutischen Entwicklungen um den Wirkstoff Glutathion wurden patentiert.

Philosophischer und naturwissenschaftlicher Hintergrund

Nach dem Abitur widmete Ohlenschläger sich zunächst dem Studium der Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Prägend war hier sein Kontakt zur sogenannten „Frankfurter Schule“: Zu Ohlenschlägers Professoren gehörten weltberühmte Soziologen und Philosophen, unter anderen Max Horkheimer, Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas.

Zusätzlich zu seiner philosophischen Bildung widmete sich Ohlenschläger der Medizin. Auch dieses Fach studierte er an der Goethe-Universität in Frankfurt. Hier legte er im Jahr 1958 das medizinische Staatsexamen ab.

Nach seiner Approbation zum Arzt und der Promotion zum Dr. med. (1960) war er 15 Jahre als Arzt am Krankenbett in verschiedenen Kliniken tätig. Erstaunlich ist die Bandbreite der Fachdisziplinen, die er dabei abdeckte: Innere Medizin, Chirurgie, Labormedizin, Serologie (Diagnose von Krankheiten durch Untersuchung des Blutserums), Frauenheilkunde und Orthopädie.

Dass Dr. Ohlenschläger gleich in drei Disziplinen Facharzt-Abschlüsse absolvierte (1965 Facharzt für Innere Medizin, 1967 Facharzt für Labormedizin, 1967 Facharzt für Chirurgie), belegt, wie intensiv er sich in die unterschiedlichen Fachgebiete einarbeitete. 1966 schloss er seine Habilitation ab.

Mit der Venia Legendi wurde ihm im gleichen Jahr die universitäre Lehrerlaubnis verliehen. Bald danach widmete er sich zusätzlich dem Studium der Biochemie.

Viele Fachgebiete vereint

Mehr als 30 Jahre war Dr. Ohlenschläger am Gustav-Embden-Zentrum für Biologische Chemie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main in Lehre und Forschung tätig. Neben Medizinstudenten bildete er auch Angehörige der medizinischen Hilfsberufe, medizinisch-technische Assistenten, Krankenschwestern, Krankenpfleger und Heilpraktiker aus.

Zu seinen Fachgebieten zählten u.a. Biochemie, Pathobiochemie, molekulare Biologie und klinisch-chemische Analytik. Eine Besonderheit war Dr. Ohlenschlägers Interdisziplinarität – er vereinte streng naturwissenschaftliche mit philosophischen, schulmedizinische mit naturheilkundlichen Aspekten zu einem beeindruckenden, schlüssigen Ganzen.

Dies spiegelte sich auch in seinem persönlichen Umfeld wider. Sein geistiger Weggefährte und guter, fast väterlicher Freund war Prof. Friedrich Dessauer, Chef des Max-Planck-Institutes für Biophysik in Frankfurt am Main. Lange Jahre pflegte er einen intensiven philosophischen Gedankenaustausch mit seinem Patenonkel Prof. Gustav Siewerth, der bis in die frühen 1960er Jahre an verschiedenen deutschen Hochschulen Philosophie und Pädagogik lehrte.

Wissenschaftliche Arbeiten

Der weite fachliche Horizont Dr. Ohlenschlägers zeigte sich in den vielfältigen Themen seiner internationalen Vorträge und wissenschaftlichen Arbeiten. Sie fanden und finden auch heute noch weltweit Interesse und Anerkennung.

Dr. Ohlenschläger referierte bzw. publizierte unter anderem über

  • freie Radikale,
  • oxidativen Stress,
  • Sauerstoff-Therapien,
  • orthomolekulare Therapien (Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen),
  • Onkologie,
  • unterstützende Krebs-Therapien,
  • Fatigue-Behandlung,
  • Chelat-Therapien,
  • Biochemie,
  • Pathobiochemie,
  • Biophysik,
  • Biophotonen-Effekte,
  • Homöopathie,
  • Homotoxikologie,
  • Naturheilkunde und
  • Naturphilosophie.

Bei aller Interdisziplinarität und Internationalität blieb Dr. Ohlenschläger ein Wissenschaftler im klassischen Sinne: Vorrangig war es für ihn, sichere Erkenntnisse zu gewinnen, Wissenschaftlern und Praktikern eine fundierte Ausbildung zu geben und nicht zuletzt neue, verantwortliche, medizinische Therapiemöglichkeiten zu entwickeln. Auf seinen Verdiensten in diesen Bereichen beruht sein hohes Ansehen.

In einem Vortrag zum 65. Geburtstag Dr. Ohlenschlägers sagte der bekannte Biophotonen-Forscher Prof. Dr. Fritz Albert Popp:

„Was ich am meisten bei Ihnen bewundere, Herr Ohlenschläger, ist, dass Sie heute hier nicht anwesend sind beispielsweise als der Direktor eines großen Max-Planck-Institutes – eigentlich hätten Sie es ja verdient – oder als Direktor eines großen pharmazeutischen Konzerns. In einer Zeit, in der die wissenschaftlichen Tugenden der Vergangenheit nicht mehr so gefragt sind, in einer Zeit, in der das Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft auch nicht sonderlich gefragt ist, ist es wirklich eine Ehre, bestimmte Verdienstmedaillen nicht umgehängt bekommen zu haben.“ (Quelle: Aktuelle Standpunkte aus der Ganzheitsmedizin – Berichtsband zum Gerhard Ohlenschläger Symposium. Reglin, Köln 1996, S. 71)

Wichtigste Buchveröffentlichungen

  1. G. Ohlenschläger: Freie Radikale, oxidativer Stress und Antioxidantien. Krankheitsverursachende, präventive und reparative Prinzipien in lebenden Systemen. Reglin, Köln 1995/2000
  2. G. Ohlenschläger, H. Dietl: Handbuch der Orthomolekularen Medizin. Prävention und Therapie durch körpereigene Substanzen. Haug, Stuttgart 1994/2001
  3. G. Ohlenschläger: Schach dem Herzinfarkt. Promedico, Hamburg 1997/1999
  4. G. Ohlenschläger: Wie entsteht Krebs? Reglin, Köln 1998
  5. G. Ohlenschläger: Das Phänomen Krankheit. Reglin, Köln 1997
  6. G. Ohlenschläger: Hat der Zelltod auch mehrere Gesichter? Reglin, Köln 1996
  7. G. Ohlenschläger, K. Glagau: Vitalstoffe – Bausteine der Gesundheit. Haug, Heidelberg 1994
  8. G. Ohlenschläger: Das Glutathionsystem – Ordnungs- und informationserhaltende Grundregulation lebender Systeme. Verlag für Medizin Fischer, Heidelberg 1991
  9. G. Ohlenschläger, K. Lippmann, H. Stadtlaender: Lehrbuch der hämatogenen Oxydationstherapie – HOT. Haug, Heidelberg 1991
  10. G. Ohlenschläger: Synopsis der Elektrophoresetechniken. G-I-T-Verlag Giebeler, Darmstadt 1980
  11. G. Ohlenschläger: Reaktionsweise der Blutfaktoren – Agglutinogene und Agglutinine – bei verschiedenen Erkrankungen. Dissertation, Frankfurt 1960

Quellen

Eumetabol® Infusionen

Die Eumetabol® Infusionen enthalten den einzigartigen Wirkstoff S-Acetyl-Glutathion (SAG) nach Dr. med. Gerhard Ohlenschläger®. Dieser garantiert die höchste Wirksamkeit unter allen Glutathion-Therapien.

Mehr zu SAG

Einsatzgebiete

Es gibt viele verschiedene Gründe für eine Glutathion-Therapie mit Eumetabol®. Lesen Sie, in welchen Fällen der Einsatz von Eumetabol® sinnvoll sein kann und wann es die Lebensqualität erhöht.

Eumetabol® – Für wen?

S-Acetyl-Glutathion (SAG)

Experten sind sich einig, dass der Glutathion-Spiegel mit einfachem GSH nicht effektiv erhöht werden kann. Die Lösung für dies Problem bietet der spezielle Wirkstoff in Eumetabol®: S-Acetyl-Glutathion.

Was ist das genau?

Gesundheitlicher Nutzen

SAG nach Dr. med. Gerhard Ohlenschläger® hat im Körper vielfältige positive Wirkungen. Es wirkt entgiftend, unterstützt das Immunsystem, fördert die Bereitstellung von Energie u.v.a.m.

Wirkungen im Detail

Alleinstellungsmerkmal: Qualität

Bei einer Glutathion-Therapie ist Qualität entscheidend. Eumetabol® erfüllt nicht nur bei der Herstellung strengste Anforderungen. Dadurch ist es sicher und hat einen außerordentlich hohen Wirkungsgrad.

Standards

Der Erfinder der Glutathion-Zelltherapie

PD Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger ist der Entwickler des pharmazeutischen Wirkstoffes SAG und damit der Glutathion-Zelltherapie. Nur durch seine Forschung kann S-Acetyl-Glutathion heute medizinisch effektiv genutzt werden.

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