Eumetabol®
Infusionstherapie

Mit der Bezeichnung Burnout fasst man verschiedene Arten von Problemen zusammen, die allesamt mit Überlastungsgefühlen, Erschöpfung und Unzufriedenheit zu tun haben. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet „ausbrennen“. Eine einheitliche, verbindliche Definition von Burnout gibt es nicht.

In der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) wird Burnout unter der Kategorie Z73 (Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung) aufgeführt. Damit gilt dieser „Zustand der totalen Erschöpfung“ offiziell nicht als eigenes Krankheitsbild, sondern als Zusatzdiagnose.

Auch wenn Burnout keine eigene medizinische Diagnose ist, kann das Syndrom bis zur kompletten Arbeitsunfähigkeit führen.

Burnout: ein ernstes Problem

Das Ausgebrannt-Sein ist in unserer heutigen Gesellschaft ein schwerwiegendes Problem. Immer mehr Menschen sind betroffen, und die Krankschreibungen aufgrund einer Burnout-Symptomatik nehmen zu. Die volkswirtschaftlichen Kosten werden für Gesamteuropa auf ca. 20 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Eine Studie des Robert Koch-Instituts hat ergeben, dass in Deutschland 4,2 % der Erwachsenen vom Burnout-Syndrom betroffen sind.

Die Fälle von Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Burnout haben sich zwischen 2006 und 2017 fast verzehnfacht.

Wie entsteht ein Burnout-Syndrom?

Ursache für das „Ausbrennen“ ist in der Regel beruflicher Dauerstress. Doch auch private Belastungen – zum Beispiel die Pflege eines Angehörigen – können zum Burnout führen.

Viele Menschen, die von dieser totalen emotionalen Erschöpfung betroffen sind, sind zunächst mit sehr viel Idealismus und großer Energie an ihre Aufgaben gegangen. Das „Brennen für eine Sache“ muss der Krankheit aber nicht zwangsläufig vorausgehen. Wichtiger für die Entstehung scheinen zu große körperliche, geistige und emotionale Belastungen zu sein, die längere Zeit anhalten.

Frustrationserlebnisse und bestimmte Persönlichkeitsmerkmale kommen als Ursachen hinzu. So gelten Menschen, die zu Perfektionismus neigen, und Menschen, die für sich geringe Einflussmöglichkeiten sehen, eher als burnoutgefährdet.

Ein Burnout-Syndrom entsteht meist langsam, über Jahre hinweg.

Symptome des Burnout-Syndroms

Die Anzeichen für ein Burnout-Syndrom können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Zu ihnen gehören:

  • emotionale Erschöpfung, „innere Leere“
  • Schlafprobleme
  • Reizbarkeit
  • Verbitterung
  • Gleichgültigkeit, Geringschätzung und Zynismus gegenüber Dritten
  • Versagensgefühle, Gefühle des mangelnden Erfolges und der eigenen Wertlosigkeit
  • Gefühl der Sinnlosigkeit der eigenen Bemühungen
  • persönlicher Rückzug
  • verringerte Initiative
  • Depressionen
  • körperliche Symptome wie Verspannungen, Kopfschmerzen, Kreislauf- oder Magen-Darm-Probleme
  • Konzentrationsprobleme
  • Gedächtnisschwierigkeiten
  • Unfähigkeit, sich zu entscheiden

Weil ähnliche Symptome auch mit anderen Erkrankungen zusammenhängen können, sollte eine Burnout-Diagnose vom Facharzt gestellt werden. Erschöpfung und Müdigkeit können zum Beispiel auch mit einer Unterfunktion der Schilddrüse oder mit einer Krebserkrankung zusammenhängen.

Die häufigsten Symptome des Burnouts sind Energiemangel, reduzierte Leistungsfähigkeit und dauerhafte Müdigkeit bei gleichzeitigen Schlafstörungen.

Allgemeine Burnout-Therapie

Besonders wichtig für die Behandlung eines Burnout-Syndroms sind verhaltenstherapeutische Maßnahmen. Haltungen oder Lebenseinstellungen, die belastend wirken, müssen hinterfragt und geändert werden.

Außerdem ist es entscheidend, die eigenen Fähigkeiten zur Konflikt- und Problemlösung zu verbessern. Verschiedene Entspannungstechniken und Bewegung helfen zusätzlich, Stress abzubauen.

Wenn möglich, sollten auch die belastenden äußeren Umstände (z.B. Arbeitsbedingungen) geändert werden.

Entscheidende Ergänzung:
Erschöpfungstherapie nach Dr. med. Gerhard Ohlenschläger®

Die klassische psychologische Burnout-Therapie kann effektiv unterstützt werden, wenn es gelingt, das Glutathion-System des Körpers ins Gleichgewicht zu bringen. Dahinter steht die Erkenntnis, dass bei so gut wie allen Burnout-Erkrankten ein erniedrigter intrazellulärer Glutathion-Spiegel messbar ist. Er ist für die schwere körperliche Erschöpfung mitverantwortlich. Hier setzt die Eumetabol® Infusionstherapie an. Sie beruht auf der klassischen Erschöpfungstherapie nach Dr. med. Gerhard Ohlenschläger®, nutzt jedoch zusätzlich die Vorteile der Infusion als Darreichungsform.

Klinische Erfahrungen bestätigen den positiven Effekt von S-Acetyl-Glutathion (SAG in Eumetabol®) als ergänzende Therapie bei Burnout.

Quellen

Natürliches Glutathion

In fast jeder unserer rund 100 Billionen Zellen ist das „Mini-Eiweiß“ Glutathion vorhanden. Gerade das intrazelluläre Glutathion spielt eine immense Rolle für unsere Gesundheit.

Zum Glutathion-System

Zu niedrige Glutathion-Werte?

Durch vielfältige Umwelteinflüsse sind heute bei vielen Menschen die Glutathion-Spiegel erniedrigt. Die Folge können verringerte Leistungsfähigkeit, aber auch ernste Erkrankungen sein.

Informationen

Krebsbedingte Müdigkeit

Im Rahmen einer Tumor-Erkrankung kommt es oft zu schwerer Erschöpfung. Auch Chemotherapie und Strahlentherapie können Schwäche als Nebenwirkung auslösen.

Entstehung und Hilfe

Chronische Fatigue

Das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) stellt ein eigenes Krankheitsbild dar. Die Schwere der Erkrankung wird selbst von Therapeuten oft unterschätzt.


Ursachen und Therapie-Optionen

Burnout-Syndrom

Die Anzeichen für ein Burnout können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Führendes Symptom ist die emotionale Erschöpfung. An der Entstehung ist das Glutathion-System beteiligt.

Zusammenhänge

Glutathion und Fatigue

Das Glutathion-System – genauer ein Glutathion-Mangel – und Erschöpfungskrankheiten hängen eng zusammen, da das körpereigene Glutathion entscheidend für die Energieproduktion ist.

Wie entsteht Fatigue?

Glutathion-Therapie – Erschöpfungstherapie

Mit einer Erhöhung der intrazellulären Glutathion-Spiegel durch Eumetabol® lassen sich nicht nur Erschöpfungssyndrome effektiv behandeln.

Wann hilft eine Glutathion-Therapie?

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